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Slacklinen: Die Trendsportart als Hobby

Slacklinen ist ein mittlerweile sehr populäres und anfängerfreundliches Hobby, welches mit einem recht simplen Konzept lockt. Aber Vorsicht wer einmal mit dem Balancieren auf der Slackline angefangen hat will nicht mehr damit aufhören! Hier erfährst du alles was du über diese Trendsportart als Hobby wissen musst.

Was ist Slacklinen?

Slacklinen ist ein kostengünstiges Hobby bei dem es vor allem um Geschicklichkeit, Balance und Konzentration geht. Die sogenannte Slackline* wird dabei zwischen zwei Bäume oder andere Fixpunkte gespannt und dann wird darauf los balanciert. Das Ganze hört sich erst mal nicht sehr spannend an, aber einmal ausprobiert will  man nicht mehr mit dem slacken aufhören! Denn natürlich geht es beim Slacklinen um viel mehr als ums einfache Balancieren! Als Anfänger verwendet man üblicherweise eine Trick bzw. Lowline, diese wird in Hüfthöhe gespannt und dann wird versucht die verschiedensten Tricks zu machen. So gehören etwa das Rückwärtsgehen, Umdrehen, Hinsetzen und sogar Hinlegen zu den beliebtesten Tricks in der Szene.

Für geübte Slackliner bietet dieses Hobby allerdings noch viele weitere Möglichkeiten. So gibt es beispielsweise spezielle Jumplines auf denen verschiedene Sprünge bis hin zu Saltos gemacht werden. Im Gegensatz dazu, werden die sogenannten Freestyle-Lines eher schlaff gespannt und hängen mehr durch, dies wiederum erschwert das Begehen der Line und erfordert sehr viel Geschick. Bei Longlines, kommt es auf die Distanz an, je weiter man kommt umso besser.

Was bringt Slacklinen?

Slacklinen ist nicht nur gut um den Gleichgewichtssinn zu trainieren, es macht auch riesig Spaß und fördert die Stärkung der Muskulatur! Beim Balancieren auf der Slackline werden jede Menge Muskeln beansprucht. Vor allem die Rückenmuskulatur kommt auf ihre Kosten. So kann man mit diesem sportlichen Hobby sogar Fehlhaltungen der Wirbelsäule entgegen wirken.

Aber nicht nur körperlich überzeugt dieses Hobby, auch mental kann man einigen Nutzen daraus ziehen. So fördert es auch die Konzentration und beim fokussierten trainieren auf der Slackline, fällt es meist nicht schwer den Alltag einmal auszublenden.

Die Slackline

Die Slackline ist ein Kunstfaserband und ist je nach Variante zwischen 2 und 6 cm breit. Befestigt wird die Slackline zwischen zwei Fixpunkten, wie beispielsweise Bäumen. Aber auch mittels speziellen Erdankern oder sogenannten Slackracks kann die Slackline befestigt werden. Diese haben den Vorteil, dass man nicht auf Bäume oder andere feststehende Fixpunkte angewiesen ist.

Viele Slackline Sets beinhalten neben der eigentlichen Slackline auch noch ein Hilfsseil, welches einfach erhöht gespannt wird. Vor allem für Anfänger ist das Hilfsseil sehr nützlich und dient als Unterstützung beim Balancieren.

Ausrüstung und Kosten für dieses Hobby

Um mit Slacklinen als Hobby beginnen zu können, benötigst du im Grunde nicht mehr als lockere Sportbekleidung, eine Slackline und zwei Fixpunkte (z.B. zwei Bäume) um die Slackline zu spannen!

Hochwertige Slackline Sets* die ein Hilfsseil sowie einen Baumschutz inkludiert haben, erhältst du je nach Anbieter zwischen 40 und 100 €.

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Wer keine Möglichkeit hat die Slackline zwischen zwei feststehenden Punkten zu spannen, der kann auf Erdanker* bzw. Slackracks* zurückgreifen. Diese Abhilfen ermöglichen es dir auch ohne Fixpunkte zu slacken, haben aber auch ihren Preis.

Darauf solltest du beim Kauf einer Slackline achten

  • Für Anfänger eignen sich vor allem Trick bzw. Low-Lines. Hier empfehlen sich Sets die auch ein Hilfsseil beinhalten.
  • Die Länge sollte deinen Bedürfnissen entsprechen. Hast du vor, sie zwischen zwei Bäume zu spannen, dann vergewissere dich, dass die Länge ausreichend ist um von Baum zu Baum gespannt zu werden.
  • Du spannst sie in einem Park, dann empfiehlt es sich einen Baumschutz zu verwenden. Diese sind beispielsweise aus Filz und kommen unter die Schlinge der Slackline. Der Baumschutz verhindert, dass der Baum durch Reibung und Druck der Slackline beschädigt wird. Er sollte eigentlich bei jedem Baum verwendet werden.
  • Wie befestigst du die Slackline? Spannst du sie einfach zwischen zwei feststehenden Punkten oder benötigst du einen Erdanker oder Slackrack?
  • Achte auf eine Langhebelratsche zum Spannen. Kleine Spannratschen erschweren das Spannen der Slackline.
  • Für Erwachsene oder Kinder? Natürlich können Slacklines für Kinder meist auch von Erwachsenen benutzt werden. Es sollte dabei aber auf die Tragkraft geachtet werden!

Slackline vs. Spanngurt

Der eine oder andere wird sich die Frage stellen, warum nicht einfach einen günstigeren Spanngurt im Baumarkt kaufen?

Im Prinzip ist eine Slackline das gleiche wie ein Spann- bzw. Zurrgurt, unterscheidet sich jedoch in den Materialien. So ist eine hochwertige Slackline mit Sicherheit Fußfreundlicher und weißt ein verringertes Verletzungsrisiko beim Balancieren auf. Zudem sollten Slacklines dynamische Eigenschaften aufweisen, diese fehlen bei normalen Ladungssicherungsgurten praktisch komplett.

Fazit

Slacklining ist ein sportliches und ausgleichendes Hobby, welches sowohl Kinder als auch Erwachsene gleich begeistert. Da so gut wie keine wiederkehrenden Kosten anfallen ist es zudem ein relativ kostengünstiges Hobby. Anfängern empfehlen wir vor allem am Anfang zu zweit zu üben, dann macht es gleich doppelt so viel Spaß.


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